Sonntag, 18. Oktober 2009

„ Si usted le da al mundo lo mejor que tiene, lo mejor del mundo le será devuelto”

Am Montag hat unser Projekt im Kindergarten “Tierra Nueva” begonnen. Nach einer Schnick-Schnack-Schnuck Entscheidung landete Inge in der Gruppe mit den jüngsten Kindern (bis einem Jahr) und Vani in der Gruppe der 3-4-Jährigen.
Nach unserm ersten Arbeitstag waren wir ziemlich geschockt und frustriert – unsre Gedanken waren bereits jetzt erfüllt von Urlaubsplänen.
Die Verhältnisse vom Kindergarten sind schwer zu beschreiben und für uns auch jetzt noch schwer zu begreifen. Nur um ein paar Beispiele zu nennen: Die Kinder müssen ihr Essen in Rekordzeit hinunterschlingen und wenn sie dies zu langsam machen, dann werden sie angeschrieen, oder ihnen wird ein großer Esslöffel in den Mund gedrückt, sodass sie teilweise sogar würgen müssen. Allgemein läuft alles viel strenger und mit weniger Liebe ab wie in Deutschland. Es gibt nur wenige Spielsachen und jeder Tag läuft mehr oder weniger gleich ab, da ein strikter Plan besteht und deswegen können wir uns bisher noch nicht so sehr mit eigenen Ideen einbringen. Der einzige Trost sind für uns die zuckersüßen Kinder, die sehr aufgeschlossen sind und lieb mit uns umgehen.
Das mag jetzt alles sehr ernüchternd klingen, doch wir warten jetzt erst einmal noch ein bisschen ab und versuchen nicht alles komplett negativ zu sehen – vielleicht können wir ja wirklich das ein oder andere in diesem Kindergarten bewirken!
Da wir im Moment sowohl Projekt, als auch Sprachkurs haben sind wir abends ziemlich k.o. und machen nichts Großes mehr. Gestern Abend haben wir mit den anderen Mädels zusammen gegessen und haben uns wie immer nett unterhalten.
Jetzt machen wir uns zu unserm nächsten Abenteuer auf: dem Waschsalon. Wir hoffen, dass unsre Wäsche komplett und auch in der richtigen Größe wieder zurückkommt 
Nach dem Sprachkurs heute Abend werden wir anders als die letzen Male für den ca. 2km lagen Nachhauseweg ein Taxi nehmen, da 2 Mädels aus unserer Gruppe gestern Abend überfallen und mit einer kaputten Bierflasche bedroht wurden – ihnen selbst ist aber zum Glück nichts passiert. Für uns jedenfalls eine Lehre
Besos Inge und Vani

2 Kommentare:

  1. Hey ihr 2, hört sich echt total spannend an, was ihr erlebt. Is sicher ne hammer Erfahrung eure Zeit dort. Küssle aus Israel! :-*

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  2. lasst den kopf nich hängen ihr zwei.
    dann versucht eben ihr, den kinder die wärme zu vermitteln die sie von den andren nich kriegen.
    grüßlee :)

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