Bis zwei Tage vor Abfahrt dachten wir eigentlich, dass wir ein schönes und entspanntes Wochenende an der Küste im Elternhaus von Maritzas (die Erzieherin Inges Gruppe) verbringen werden. Dann stellte sich aber irgendwann heraus, dass wir leider weder an die Küste, noch in das Elternhaus von Maritza gehen würden, sondern an einen Fluss, vier Stunden von der Küste entfernt – na super!
Am Samstag Morgen sollten wir uns dann um ach Uhr morgens mit Mairtza am Bahnhof, der für uns eine Stunde entfernt ist, treffen. Typisch Ecuadorianisch kam sie natürlich eine halbe Stunde zu spät und fragte dann auch noch, ob wir fertig seien?! Nach fünf - stündiger Fahrt kamen wir dann auch mal in Puerto Quito an und checkten in einem erbärmlichen Hostal ein – und das auch noch für $7 die Nacht! Ziemlich schnell stellte sich heraus, dass Puerto Quito nicht sehr groß war und nicht nur deswegen war unsre Laune ziemlich im Keller, denn auch der ach so schöne Fluss war nicht wirklich ein Highlight.
Zum Glück trafen wir auf einige deutsche Volunteers, die uns dann für Sonntag eine Finkabesichtigung organisierten – das Wochenende scheint sich nun doch noch gelohnt zu haben. Am Samstagabend gingen wir dann zusammen mit ausschließlich schwarzen Freunden (neidisch, Katha? ) von Maritza in einen Park, wo wir uns nett mit diesen unterhielten. Danach zogen wir weiter, in eine „Disko“. Der Eintritt und auch die Getränke wurden uns bezahlt. Schnell merkten wir, dass wir um einen Salsatanz nicht drum herum kommen würden. Zuerst bekamen wir aber eine ausführliche Einführung in alle möglichen lateinamerikanischen Tänze – gar nicht so einfach. Sehr beeindrucken, wie gut sich hier alle, auch die Jungs, bewegen können, sieht echt toll aus! Schließlich haben wir also versucht, das gerade Gelernte umzusetzen und wurden sogar noch vom DJ begrüßt.
Ohnehin waren wir die Attraktion im Dorf und wurden teilweise wie Tiere angestarrt.
Am Sonntagmorgen ging es dann wieder mit 30-minütiger Verspätung (an wem mag’s wohl gelegen haben? – Maritza!) auf der Ladefläche eines Jeeps zur Finka des 75-jährigen Don Emilio, der im ganzen Dorf bekannt und beliebt ist. Er war total süß und zeigte uns stolz sein eigenes, großes Paradies. Alles war saftig grün und wir durften unzählige exotische Früchte direkt vom Baum probieren: Mandarinen, Orangen (diese werden hier „ausgesaugt“, Bananen, Sala, Sternfrucht, Kakaobohnen, Limetten und Grenadinen. Dank diesem Geheimtip hat sich das Wochenende zum Glück noch zum Guten gewendet.
Kurz vor der Abfahrt, die auch von uns organisiert wurde und nicht von der Einheimischen Maritza, gab es am Fluss noch frischen Fisch direkt vom Grill – lecker.
Bis demnächst
Inge und Vani
Geäschd
vor 15 Jahren
--> http://katha-reisenachjerusalem.blogspot.com/ ;-)
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AntwortenLöschenhi
AntwortenLöschenschreibt mal im icq! felix :D
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