Die letzte Woche verbrachten wir in Cusco, einer echt wunderschoenen Stadt!
Wir hatten ein richtig suesses Hostal mit einem zweistoeckigem Viererzimmer, eigenem Bad und Zimmerservice - der reinste Luxus :-) Bei unserer Ankunft bekamen wir einen Cocatee aufs Zimmer gebracht, den trinken die Peruaner hier ueberall und er soll der Hoehenkrankheit und Magenverstimmungen entgegenwirken, kann ja nicht schaden!
Das Zentrum Cuscos ist mit seinen vielen Kolonialbauten; den kleinen,goldigen Balkoenchen und verzierten, prunkvollen Kirchen sehr beeindruckend.
Unsere Tage hier nutzten wir mal wieder zur Erkundung der Stadt, zogen uns eine Kirche nach der anderen herein, sodass wir so langsam das Gefuehl haben, dass wir so viele Kirchen wie noch nie in unserem Leben gesehen haben :-)
Mittags machten wir es uns in einem der dutzenden suessen Cafés mit Blick auf den Plaza de Armas gemuetlich und genossen einen heissen Tee zum Aufwaermen. Da Cusco ziemlich hoch liegt, ist es hier auch echt frisch und leider auch regnerisch, was wir, vor lauter Sonne, gar nicht mehr gewoehnt waren.
Nach einem Bummel ueber den "Mercado Artesanal", einem Kunsthandwerk liesen wir uns abends dann noch eine peruanische Spezialitaet, Alpaka, schmecken. Das war echt lecker und das Beste war, dass wir mal wieder ein absolutes Schnaeppchen gemacht haben. Echt unglaublich, hier kann man an jeder Ecke feilschen: man muss einfach nur nach den Preisen fragen und danach zum naechsten Restaurant gehen und schon springen einem die Ersten hinterher und machen die besten Angebote :-)
Das Highlight Cuscos sollte natuerlich die Besichtigung Machu Picchus werden. Dazu buchten wir eine gefuehrte Tour und wurden am Donnerstagmorgen mit einem Kleinbus abgeholt. Die Fahrt durch das "Heilige Tal" war aeusserst beeindruckend und auch abenteuerrreich. Groesstenteils ging es auf sehr schmalen und holprigen Feldwegen am Abgrund entlang, es regnete stark, sodass die Wasserfaelle auf der Strecke teilweise die "Strasse" ueberfluteten und wir einfach im wahrsten Sinne des Wortes durch die Baevhe auf den Strassen rasten. Die Fahrer hier sind echt lebensmuede, starten Ueberholvorgaenge bei Gegenverkehr und schiessen um die nicht ueberblickbaren Kurven ohne Ruecksicht auf Verluste - da ist man dann doch ziemlich angespannt.
Am Abend sind wir dann in Aguas Calientes angekommen, von wo aus wir am naechsten Morgen den Machu Picchu besteigen wollten.
Um vier Uhr morgens klingelte unser Wecker und es regnete in Stroemen - so mussten wir leider den Bus nach oben nehmen und konnten nicht, wie geplant, laufen.
Das Gefuehl, als wir oben ankamen mit Blick auf die verlorene Inkastatt, war gigantisch und wir schossen gleich die ersten Erinnerungsfotos - zum Glueck, denn kurze Zeit darauf wurde es immer nebliger und regenrischer, sodass das beruehmte Foto vom Aussichtspunkt ueber den Machu Picchu leider ausblieb. Unsere Freude war deshalb echt etwas getruebt, aber ein Grund mehr, um wiederzukommen :-)
Heute Nacht geht es mit dem Bus weiter nach Puno an den Titicacasee.
Bis bald,
Vani und Inge
Geäschd
vor 15 Jahren
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