Sonntag, 14. Februar 2010

SALAR DE UYUNI – die groesste Salzwueste der Welt

Den perfekten Abschluss von unserer Zeit in Bolivien hatten wir mit dem dreitaegigen Trip durch die 12000km^2 grosse Salzwueste.

Bevor es losging wurden wir vor die grosse Herausforderung gestellt eine einigermassen serioese Agentur ausfindig zu machen. Das war gar nicht so einfach bei einer Auswahl von 46 Agenturen, die alle aehnliche Trips anbieten.
Mit unserer Wahl waren wir dann letztlich aber doch zufrieden und am Donnerstagmorgen fuhr (natuerlich mal wieder mit Verspaetung) unser Jeep fuer die naechsten drei Tage vor.
Das Gepaeck wurde sicher auf dem Dach verladen, ein Schmunzeln unseres Guides blieb wegen der Menge nicht aus.

Schon der erste Anblick der Salzwueste, die anfangs noch etwas mit Wasser bedeckt war, war beeindruckend: riesige Salzplatten soweit das Auge reicht bei tollem Sonnenschein – ein super Anblick!
Vom Dach des Jeeps aus hatten wir einen gigantischen Ausblick und das Fotoshooting mitten im Nichts hat uns viel Spass gemacht und das Ergebnis gleicht einer Fotomontage.

So ploetzlich die Salzwueste anfig, so abprupt hoerte sie auch wieder auf und die “Strassen” waren nun wieder braun.
Besonders beeindruckt waren wir von den bis zu 4m hohen Kakteen und den riesigen quinua Feldern (ein Getreide, das an Reis oder couscous erinnert).

Fuer die erste Nacht waren wir in einem Salzhotel einquartiert. Das 6er-dormitorium und eine Dusche sowie ein Klo fuer ein ganzes Hotel holten uns mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurueck. Trotzdem war es interessant, in einem Hotel aus Sandboeden- und Waenden zu uebernachten.

Heute bekamen wir mehrere Lagunen, in denen sich etlich Flamingos tummelten; den beruehmten “arbol de piedras”; etliche Steinformationen in verschiedensten Farben und eine Vielzahl von unterschiedlichen Landschaften zu sehen.
Am Abend erwartete uns eine Unterkunft, die schon laut der Reiseanbieter “muy basico” waere. Zum Glueck bestaetigten sich unsere Bedenken nicht und wir hatten sogar ausreichend Wasser und Strom.

Nach einer sehr kurzen Nacht hiess es am naechsten Morgen frueh raus. Wir sahen einen unglaublich tollen Sternenhimmel und danach Geysire, die in der Dunkelheit besonders gut zur Geltung kommen.
Nach der Besichtigung von Schwefelbaedern fuhren wir mit dem Jeep sozusagen in den Sonnenaufgang hinein und fruehstueckten in der Naehe heisser Lagunen.

Der Trip endete mit dem Grenzuebergang in das langerwartete Chile. Hier erfreuten wir uns schon bei unserer ersten Fahrt ueber geteerte, ebene Strassen und Fahrern, die sich ausnahmsweise einmal an Verkehrsregeln halten.

Besos,
Vani und Inge

1 Kommentar:

  1. Hey, gehts euch gut? Habt ihr das Erdbeben mitbekommen? Viele Grüße!

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